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Zeitenwechsel-Seitenwechsel zur Geschichte von Bruchhof-Sanddorf

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Gerhard Schnorrenberger

Zeitenwechsel – Seitenwechsel

Zur Geschichte von Bruchhof-Sanddorf

Herausgeber: Stadtarchiv Homburg 2011

Wird alles im menschlichen Leben Geschichte? Erstaunlich vieles bleibt prägend für die Gegenwart und Zukunft, wenn man nur die Spuren verfolgt. Die Spuren des „Wechselspiels" in der Geschichte der Siedlungen „Bruchhof" und „Sanddorf" sind zahlreich. Die beiden jungen Siedlungen waren von Anfang an Spielball der größeren Geschichte: neue Ereignisse, neue Herrschaften und schon hatten die Bruchhofer und Sanddorfer die Staatsangehörigkeit und damit vieles im alltäglichen Leben gewechselt. Dieses „Wechselspiel" ist ein Merkmal der Bruchhof-Sanddorfer Geschichte bei aller ganz eigenen Identitätsbildung.

Unter solchen Bedingungen mussten beide Orte – oft der Not, oft dem Verstand gehorchend – zu einem gemeinsamen Ort bzw. Stadtteil zusammenfinden: die Geschichte des einen Ortes ist nicht zu trennen von der Geschichte des anderen Ortes.

Geschichte ist nicht einfach gleichbedeutend mit allem, was geschehen ist – militärisch, politisch, wirtschaftlich. Geschichte ist greifbar vor allem im Leben, im Alltag der Menschen. Deswegen ist die Darstellung der Geschichte wesentlich Erinnerung und Erzählung. Und diese sind immer auf Auswahl, Interpretation, Wertung angewiesen, damit sie überhaupt erzählbar werden. Deswegen lässt die vorliegende Geschichte von Bruchhof-Sanddorf in weiten Teilen die Erzählungen von Zeitzeugen authentisch zu Wort kommen, bleibt damit in vielem subjektiv und „unterschlägt" manches, was in den Geschichtsbüchern steht oder im Gedächtnis einzelner aufbewahrt wird. Die Darstellung offenbart auch, dass die Bewohner der beiden Orte auf vieles, was sie in der Vergangenheit bewältigt haben, stolz sein und eine ganz eigene Geschichte vorzeigen können.

Den Autor dieser Geschichtsdarstellung hat es einfach gereizt, als „Zugereister" durch Fragen und Forschungen die „neue" Heimat genauer kennenzulernen. Vielen Mitbürgern ist für ihre Unterstützung mit ihren Erinnerungen, mit Bildern und Dokumenten und vielen Hinweisen zu danken. Zu danken ist der Stadt Homburg für die Bereitstellung der finanziellen Mittel und Prof. Dr. Klaus Kell für die Betreuung als Herausgeber.

So wird erstmals die Geschichte des Stadtteils an die Bruchhofer und Sanddorfer – ob Einheimische oder „Zugereiste" – weitergegeben, zur Freude, zur Erinnerung und auch ein wenig als Animation, am Ortsleben in Gegenwart und Zukunft mitzuwirken.

Erhältlich im Buchhandel, im Stadtarchiv und der Stadtbibliothek Homburg.

Aktuell wird das Buch auf dem Weihnachtsmarkt Bruchhof-Sanddorf am 1.12.12 angeboten.

 

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